Nach mehrwöchiger ferienbedingter Pflichtspielpause kam es heute zu einem ganz besonderen Duell. Auf dem heiligen Stadionrasen trafen unter Flutlicht (großer Dank dafür an die Vereinsführung) die Ammendorfer Spielgemeinschaft auf die D-Jugend des BSV Ammendorf. Quasi ein Ligaspiel der D2 gegen die D1.
Genau dieser Umstand prägte insbesondere die erste Hälfte der Partie, in der sich die im Durchschnitt jüngeren und kleineren Gastgeber den Schneid abkaufen ließen. Weniger von der Kulisse und vom Novemberwetter, sondern vielmehr von der körperlichen Präsenz und Dynamik beeindruckt, kamen die Roten schwer ins Spiel, die in schwarz gekleideten Gäste hingegen durch Elias Richter frühzeitig zur verdienten Führung (5’). Mit dem etwas glücklichen 0:2 in der 16., bei dem Elias Richter erneut maßgeblich beteiligt war, wurde die Herausforderung für die Jungs der Spielgemeinschaft noch größer. Berechtigte Hoffnung auf Erfolgserlebnisse schürten der Pfostenschuss von Valdo (18’) und 4 Abschlüsse in 4 Sekunden nach eigener Ecke (19’).
Mit einer Großchance, einem Schuss über den Querbalken der Gäste, ging es hoffnungsvoll in den zweiten Durchgang. Weitere Großchancen blieben zwar Mangelware, aber spürbare Spannung lag weiterhin in der Luft. Das Spielgeschehen wurde zwar in die Hälfte der Gäste verlagert, bis auf Felix’ tollen Abschluss, den Demian Apelt aus der langen Ecke fischt, waren die Abschlüsse der Roten zu harmlos, die Konter der Gäste blieben punktuell gefährlich. Glücklicherweise wurde der enorme Energieaufwand bei schwerer werdenden Boden und wieder stärkeren Regen noch belohnt, als Valerio 5 min vor Spielende im Nachsetzen zum 1:2 verkürzen konnte. Aber auch in den letzten Minuten fanden die Abschlüsse nach mehreren Eckbällen und Freistößen nicht das ersehnte Ziel, so dass sich am Ende die Erfahrung durchsetzte und die Gäste (in ihrem Stadion😉) jubeln konnten. Insgesamt haben alle Anwesenden auf der gut gefüllten Tribüne ihr kommen sicherlich nicht bereut, ein D-Jugend-Spiel gesehen, welches von Intensität und auch einigen spielerischen Akzenten geprägt war, gleichzeitig Lust auf das Rückspiel macht. Auf ein Wiedersehen – natürlich wieder in Ammendorf!