Und täglich grüßt das Murmeltier, so müssen sich die Spieler und Trainer von Amme nach dem 5:5 Endstand fühlen.
Statt sich über den Punkt zu freuen überwiegt bei den meisten Spielern jedoch ein leichter Schleier der Enttäuschung.
Wie auch im Hinspiel war Amme von Beginn an die dominierende Mannschaft.  Im Gegensatz zum Turbine Spiel präsentierte sich das Mittelfeld der Amme – Jungs spielerisch, läuferisch, wie auch körperlich, stark verbessert. Auch die schnellen Außen Max A. und Luis zeigten ihre Qualitäten und setzten vor allem in Halbzeit 1, den flinken Max P. sowie Sean sehr gut in Szene.
In der Folge wurden Torchancen in Minutentakt gegen die bis dato völlig überforderten Gäste von JSG herausgespielt. Nach gefühlt 100 Großchancen war es schließlich Max P., nach Vorlage Luis, der zur längst überfälligen 1:0 Führung einschob. Keine 4 Minuten später erhöhte Sean auf 2:0.
Die Gäste aus Halles Norden wirkten auf den ersten Blick geschlagen, blieben aber durch den Spieler mit der Nummer 17 brandgefährlich!
Zum Ende der erste Hälfte musste verletzungsbedingt der bis dato gut und sicher spielende Niklas H. ersetzt werden.
Anbei gute Besserung vom gesamten Trainer-/ Redaktionsteam und schnelle Genesung Niklas.

Amme gab im Anschluss –  nicht nur die spielerische Linie auf, sondern verlor auch in der Verteidigungskette die entscheidenen Zweikämpfe.
So war es schließlich ein gut geschossener, aber nicht unhaltbarer Freistoss aus 20 Meter, der 3 Minuten vor der Halbzeitpause den 2:1 Anschlusstreffer für die JSG markierte.
Amme blieb in Halbzeit 2 spielbestimmend und drängte zu Beginn sofort auf den dritten Treffer. Eine gut herausgespielte Passfolge landete schließlich bei Luis, der wiederum im Straufraum nur unsanft von den Beinen geholten werden konnte. Sean verwandelte den fälligen Strafstoss zwar mit etwas Glück, aber zum 3:1 Zwischenstand.
Doch jetzt nahm das besagte Torspektakel seinen Lauf.
Statt mit breiter Brust zu agieren, fiel quasi aus dem Nichts der erneute Anschlusstreffer für die JSG. In den Ammereihen grüßte nun wieder das Murmeltier in den Köpfen der Spieler. So brauchten die JSGler gerademal 9 Minuten um aus einem 3:1 Rückstand – eine 3:4 Führung zu gestalten.  Amme verlor gänzlich die Kontrolle zum Spiel.
Nach 10 Minuten Kollektivschlaf fokussierten sich unsere Mannen und spielten ihre technische Überlegenheit wieder aus. Prompt viel durch eine sehr gut gespielte Passfolge über links, mit einer starken Ballan- und mitnahme durch Emil – der 4:4 Ausgleich.
Die Freude wehrte aber nur kurz, denn 1 Minute später stellte JSG den alten Abstand zum 4:5 wieder her. Erneut war es ein katastrophaler Abwehr- bzw. Abstimmunngsfehler der die Amme-Jungs um den verdienten Lohn bringen sollte.
Doch Paul nahm sich 10 Minuten vor dem Ende nochmal ein Herz und schloss mit einem beherzten Lauf in die Tiefe zum 5:5 Endstand ab.

Auf ein nächstes Amme!